Karneval 2009 – ein Fazit
So, die sogenannte närrische Zeit vorbei und nun ist Sack und Asche angesagt (für die, die auf sowas stehen zumindest). Ich habe mir auch mal ein “Fastenziel” gesteckt und werde versuchen auf alle möglichen junk food Produkte zu verzichten. Bis jetzt war ich erfolgreich. Die asiatische instant Nudelsuppe liegt trotz betörender Lockrufe immernoch im Schrank.
Eine schöne Entdeckung war die 1/4 Bar in Nippes (oder war es Kneipe im 1/4?). Sehr gute Musik und nette Leute. Der Montagabend/-nacht dort, war definitiv eine der besten Feiern dieses Karnevals. Leider läßt die Lüftung etwas zu wünschen übrig, dafür kann man sich beim Abkühlen vor der Tür mit Schauspielern aus der Lindenstrasse unterhalten, die gleichzeitig als Türsteher fungieren. (Laut meiner Freundin zumindest, ich guck ja keine Lindenstrasse).
Ich weiß jetzt, warum sich so viele Kölner zu Karneval frei nehmen: der Schlafmangel. Es ist nicht so toll, wenn man bis 2 feiert und um 6 schon wieder fit sein muß, was unter anderem dazu geführt hat, dass ich leider am Dienstag die Nubbelverbrennung verschlafen habe, obwohl ich doch nur 1-2 Stündchen dösen wollte.
“Karnevalslied 2009″ ist für mich Haifischzahn von Hanak geworden. Es ist so schön piratig im Rythmus, man braucht nicht viel Platz um dazu zu tanzen (von einem Bein aufs andere hüpfen genügt) und der Text…naja, hören Sie selbts:
Ich schenk dir einen Haifischzahn
für ein kleines Lachen.
Ich schwöre dir kein andrer Mann,
der würd das für dich machen.
Ich tanze nackt im U-Bahnschacht,
ich stürze mich vom Hochhausdach,
für eine Nacht mit dir.
Lalalalalalal…..

Auf einmal fängt man an die Musik bei Postpunk zu schätzen….abe rzum Glück muss ich jetzt nicht in die Lindenstraße zum viertelchen trinken. Oder so.
Oder so
Ich werde die Kneipe so bald wie möglich auch zu nicht-Karneval Zeiten testen und erneut berichten.